Samstag, 6. April 2013

6. April - noch 14529 Wörter

Die Geschichte kommt voran.

Was ich für mich persönlich ganz interessant finde, ist die Art und Weise, wie sich sowohl Figuren als auch der Plot direkt während des Schreibens weiter entwickeln. Das hatte ich bei Kurzgeschichten bis jetzt noch nicht so, aber da gibt es ja auch nicht so viel Spielraum.

Nachdem ich Charaktere, Schauplätze und so weiter vorher entworfen und zumindest eine Plotidee hatte, bringen die Figuren inzwischen tatsächlich so etwas wie eine Persönlichkeit hervor und reagieren auf den Verlauf der Geschichte, die sich dadurch fast von selbst schreibt. :-)

Bis heute Morgen hatte ich zum Beispiel noch Probleme mit der Mordwaffe (Insulinpen) und der Aufklärung (Nachweis duerch C-Peptid, wird aber in der normalen Obduktion nicht unbedingt gemacht). Der Antagonist besteht darauf, dass er Handschuhe getragen hat, er wäre ja nicht blöd, also fielen verdächtige Fingerabdrücke schon mal aus. Verbindung zum Opfer gibt's auch (noch) keine, Verdachtsmomente extra nicht. Ich werde hier nicht den genauen Kniff verraten, wie dann doch alles zusammenpasst, aber vorhin sind mir die letzten Puzzlestücke eingefallen. Genialer Moment. ^^ Eine Nebenfigur hat mich drauf gebracht, die kriegt zur Belohnung eine eigene Szene.

Pausen habe ich in der Handlung übrigens nicht vorgesehen, die Spannung muss in jedem Kapitel gehalten werden und im Idealfall noch etwas steigen. Klappt bis jetzt, aber ich bin ja noch nicht in der Zwei-Drittel-Länge angekommen.

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