Samstag, 16. Juli 2011

輪るピングドラム und die Nummer Sechs

Nach der letzten eher schwachen Season, sind diesen Sommer wieder mehrere flotte Anime-Serien am Start. Eine davon ist die "Mawaru-Penguindrum":

Die kleine, schwerkranke Himari wird von ihren beiden großen Brüdern umsorgt. Viel zu früh stirbt sie plötzlich während eines Aquarium-Besuches. Als letzte liebe Geste setzen ihr die Brüder eine Pinguinkappe auf, welche sie kurz vor ihrem Tod noch erworben hatte, und siehe da - in der Mütze war der Geist einer Pinguinkönigin, welcher die Tote wieder zum Leben erweckt. Als Gegenleistung für das geschenkte Leben erwartet die Königin, dass die Brüder ihr bei der Suche nach der Pengiun Drum helfen. Und den Brüdern helfen wiederum drei Pingiune.

Crazy --> ピングピング


Viel zu viele Pinguine, aber geniales Background-Design und schicke Animation.

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Ein anderes Season-Highlight kommt mal wieder von Noitamina --> No. 6

Unglaublich sympathisch rüberkommende Charaktere und eine düstere Zukunft á la Orwells "1984" in einer hervorragend gezeichneten Romanadaption kombiniert. Das muss man gesehen haben:

In der Stadt No. 6 wächst der junge geniale Shion behütet und elitär auf. An seinem zwölften Geburtstag gewährt er einem anderen Jungen, der "Ratte" 「鼠」, Unterschlupf, obwohl er in den Fernsehnachrichten erfährt, dass Ratte ein gesuchter Verbrecher ist. Am nächsten Tag ist Ratte spurlos verschwunden. Vier Jahre später kommt Shions Kollege unter mysteriösen Umständen - namentlich Parasitenbienen und ein unnatürlich schneller Alterungsprozess - ums Leben. Da Shion danach unbequeme Fragen stellt, wird er als vermutlicher Mörder seines Kollegen ins Gefängnis abtransportiert, allerdings kommt er nie dort an. Die Ratte ist wieder aufgetaucht und rettet nun seinen Retter von damals. Und Shion erfährt die dunkle Seite hinter der perfekten Fassade von No. 6.

Schaue ich mir auf jeden Fall an.

Sonntag, 12. Juni 2011

Снежное шоу

Bald ist ja wieder Sommer im Lande, und wenn ich so aus dem Fenster und in die Sonne schaue, wünsche ich mir ein kleines Kontrastprogramm.

Kennt Ihr Slava Polunin?

Falls nicht, hier könnt ihr ihn ausschnittsweise in seiner wunderbaren Snow Show sehen. (Wenn Ihr mal die Chance habt, genannte Show live zu erleben - Regenjacke mitnehmen! Auch wenn Ihr in der letzten Reihe sitzt!)

Sonntag, 1. Mai 2011

Blockadetechniken

Die Welt in Haferflockenbildern, gemalt von Ernie und Bert. Das wäre mal was.

Im Ernst.

Da will man sich mal ernsthaft Gedanken machen, sich aufraffen, einen neuen, nie dagewesenen Text für den nächsten Slam zusammenstellen, der die Zuhörer von den Socken reißt. Und dann das: Schreibblockade. Das geht gar nicht.

Was also tun, um dem Block zu entkommen?

  • Manche schwören ja auf Drogen, da kann ich aber ärztlicherseits nur von abraten. Das bringt nur neue Probleme und löst den Block auch nicht. Der ist einem dann höchstens egal.
  • Hab auch schon von Kollegen der Schreiberzunft gehört, die richtige Musik brächte den Durchbruch. Schön und gut, aber welche?? Namen, bitte! Ein erster Versuch mit den Foo Fighters hat nicht wirklich geholfen.
  • Dann ist ein immer wieder geäußerter Tipp der Ortswechsel. Einfach mal Block in die Hand und im Wald weiterschreiben. Ja, das funktioniet tatsächlich, hinterher hatte ich zwar eine nette, sehr kurze Kurzgeschichte, die war aber nicht vortragsfähig. Ziel verfehlt.
  • So ein altmodisches selbstgezeichnetes Organigramm soll einem helfen, neue Gedankengänge zu finden. Tut es, wie ich erfahren musste, während einer Blockade leider nicht. (Aber dafür habe ich jetzt ein schönes selbstgezeichnetes Bild einer Mauer.)
  • Mein Lieblingstipp: "Schreib halt einfach!"
Ja, bitteschön. Deswegen gibt's jetzt diesen Blogeintrag.

Dienstag, 12. April 2011

Die andere Wahrheit

Mein Fachgebiet ist ja die Medizin. Genauer gesagt, die Innere Medizin, also alles was möglichst irgendwie mit den Organen und möglichst wenig mit den Knochen zu tun hat. Und nach mehreren Jahren medizinischer Tätigkeit ist nun aktuell die Zeit gekommen, noch mal das gesamte erlernte Wissen im Zusammenhang mit der gewonnenen Erfahrung zu sehen. Und festzustellen, die Materie ist gar nicht so kompliziert wie man im Studium immer gedacht hat. Oder um es mit Mark Twain zu sagen:

"Man kann die Erkenntnisse der Medizin auf eine knappe Formel bringen: Wasser, mäßig genossen, ist unschädlich."

Quod erat demonstrandum.

Samstag, 16. Oktober 2010

Die Fledermaus als Wimperersatz

What's a girl to do ...

Man beachte den Hasenkopf links hinten. Grandiose Vorstellung.