Dienstag, 26. November 2013

Der letzte NaNoWriMo-Wochenendspurt

So sah das bei mir letzte Woche aus:


Und da stand ich Sonntag:


Das nenne ich einen gelungenen Endspurt (auch wenn meine Nerven und Finger am Sonntagabend ziemlich durch waren). In den letzten vier Tagen schaffe ich es jetzt auch noch ans Ziel. ^^

Freitag, 15. November 2013

Halbzeit


15. November - wir haben die Mitte des Monats erreicht. 

*Blick auf den Wordcounter*

Nach den gültigen Regeln der Mathematik läge die Mitte der geforderten 50.000 Wörter bei 25.000. Im Moment sehe ich da aber bloß 15.426 Wörter. Tja ... Aufgeben ist nicht drin, muss ich halt mein Arbeitstempo hochschrauben auf *...kopfrechne...* über 2000 Wörter pro Tag. Dann kriege ich die Kurve vermutlich noch. 

O.O 

Kinderspiel. Klappt ja jetzt schon wie am Schnürchen. :-/

... Was mache ich hier eigentlich noch? Zurück an das Manuskript, aber dalli!

Freitag, 1. November 2013

Ready, set - go!



Und los geht's.

Für diejenigen unter Euch, die mit dem Begriff "NaNoWriMo" immer noch nichts anfangen können, gibt's hier eine kurze Zusammenfassung:

  • Der Begriff steht für den National Novel Writing Month, eine Idee von Chris Baty aus dem Jahre 1999, mit dem ursprünglichen Ziel, die kreativen Schreiber da draußen zu fordern und zu fördern. 
  • Jedes Jahr vom 1. bis zum 30. November wird der offizielle Writing Month ausgerufen, mitmachen kann grundsätzlich jeder, egal, welche Nationalität, Kenntnisstand, Fähigkeiten, etc.
  • Das erklärte Ziel ist es, einen Roman oder eine Novelle mit mindestens 50.000 Wörtern (= ca. 300 Buchseiten) in exakt dieser Zeit zu schreiben. Wohlgemerkt, es reicht der erste Entwurf, editiert wird traditionell erst später.
  • Das macht dann 1667 Wörter pro Tag, wenn man jeden Tag rechnet.
  • Im Laufe der Jahre hat sich so eine internationale Gemeinschaft an Schreibwütigen entwickelt, die sich jedes Jahr wieder im November online wie offline trifft und in die Tasten haut, als gäbe es kein Morgen. An dieser stelle liebe Grüße an die lokalen Kollegen aus Hannover und Bremen - auf einen guten Start und wir sehen uns nächste Woche.
  • Wer auch mitmachen möchte, findet die Zentrale hier.
Wie die (meisten) anderen Teilnehmer habe ich den Oktober für's Plotting benutzt, Charaktere, Setting und den roten Faden festgelegt. An der tatsächlichen Geschichte geschrieben werden darf natürlich erst ab dem ersten November, also ab jetzt.

Oben links auf dieser Seite findet ihr einen offiziellen NaNo-Wortzähler, da könnt ihr live meinen persönlichen Fortschritt mitverfolgen. Oder mein Scheitern. Gucken wir mal. ^^

So, Kapitel eins, Szene eins, off we go...


Mittwoch, 2. Oktober 2013

NaNoWriMo 2013 - jetzt wird's ernst!


Nach den zwei erfolgreichen Übungscamps im April und zuletzt im Juli kommt jetzt the Real Thing. Der einzig wahre NaNoWriMo. Und ich bin mit am Start - 50.000 Wörter in vier Wochen, vom ersten bis zum letzten Novembertag. Eine Novelle in dreißig Tagen. Das wird das Ziel.

In den Camps habe ich so 20.000 Wörter in der gleichen Zeit geschafft. Jetzt noch mal mehr als das Doppelte ... naja.

Gut. Das Projekt steht, Outline und Recherche werde ich im Oktober wohl noch schaffen. Ansonsten halte ich mich an De Fofftig Penns: "Kann. Mutt. Löppt." 

Wird schon.

Sonntag, 22. September 2013

Stellenrotation


Es ist beschlossen - die Protagonistin muss weg. 

Nachdem mein erster Testleser bereits im (noch komplett editierfreien) Probekapitel so gar keinen Draht zu ihr aufbauen konnte, bin ich misstrauisch geworden. Und tatsächlich halte ich sie zwar für eine faszinierende Persönlichkeit, komplett mit schönen inneren Konflikten und so, aber als Protagonistin ist sie zu kompliziert. Schwer zu vermitteln. Weit weg vom Leser. Kurz gesagt: zu viel Kunst, zu wenig Spaß.

Nett wie ich bin, werde ich ihr eine zweite Chance als wichtige Nebenfigur geben. Will ja keinen auf die Straße setzen, vor allem nicht, wenn ich schon so viel Zeit und Papier in die Charakterentwicklung gesteckt habe. Dafür wird eine ehemalige wichtige Nebenfigur zum neuen Protagonisten befördert - herzlichen Glückwunsch! Vorteil: sympathischer, kerniger Charakter an der Front. Nachteil: jetzt muss ich alles auf ihn umschreiben.

Da sein Charakter völlig anders aufgebaut ist, funktioniert die Geschichte, so wie sie jetzt ist, nicht mehr. Die Grundidee war gut, die Cast bleibt größtenteils auch erhalten, nur die Prämisse wird sich komplett ändern.

Damit steht mein Grundstein für den NaNoWriMo-November und ich brauche mir wenigstens darüber keine Sorgen mehr zu machen.  Hat auch was.